Schweißsimulator
Zünde den Lichtbogen und zieh die Naht: Tempo, Lichtbogenlänge und Anstellwinkel – wie in der Werkstatt. Fehler der Hand bleiben in der Raupe und werden zu Unregelmäßigkeiten mit Nummern nach ISO 6520-1, und am Ende kannst du die Naht aufschneiden und von innen anschauen.
empfohlener Bereich
Was hier echt ist
Die Bereiche stammen aus der Praxis: Lichtbogenlänge bei E-Hand etwa der Elektrodendurchmesser (bei 3,2 mm: 2,5–4 mm), freier Drahtüberstand beim MAG 8–15 mm, Schweißgeschwindigkeit 2–4 mm/s bei E-Hand, 4–8 beim MAG und 1,5–3 beim WIG, Anstellwinkel 5–20° schleppend bei der Elektrode und stechend beim WIG. Die Zeit läuft in Echtzeit.
Eine Vereinfachung ist Absicht: Die Elektrode brennt hier etwa siebenmal langsamer ab als im echten Leben (dort wird sie um 3–5 mm pro Sekunde kürzer). Sonst wäre deine Hand in fünf Sekunden über den Bildschirmrand gewandert. Das Gefühl, die Hand ständig nachführen zu müssen, bleibt erhalten.
Die Raupenform wird vereinfacht berechnet: Wie viel Metall pro Millimeter zugegeben wird, so viel liegt auch da; die Breite wächst mit der Wärme, die Wärme staut sich, wenn du stehen bleibst, und fließt mit der Zeit ins Blech ab. Die Toleranz für die Überhöhung entspricht Bewertungsgruppe C nach ISO 5817 (1 mm + 0,15 × Breite). Das ist ein Trainer für den Zusammenhang „Hand → Naht“, kein Ersatz für ein Probestück.
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