Zuschnittplan für Stangen
Trage Teillängen und Stückzahlen ein — der Plan verteilt sie auf Handelsstangen, fasst gleiche Stangen zu einer Zeile zusammen und zeigt, wie viele Stangen zu bestellen sind und wie viel wirklich Abfall wird. Er lädt sich als Tabelle herunter und geht direkt an die Säge.
Kurze Antwort
Der Verschnitt hängt nicht davon ab, wie viel Stahl du brauchst, sondern davon, wie die Längen auf der Stange liegen. Sechs Teile zu 2400 mm aus Sechs-Meter-Stangen lassen über 20 % Abfall; dieselben 2400 zusammen mit einem 1200er fast nichts. Deshalb ist ein Zuschlagsprozentsatz geraten und ein Zuschnittplan gerechnet: der Rechner verteilt die Teile auf Stangen und sagt, wie viele zu kaufen sind und wie viel wirklich Abfall wird.
| Nr. | Teillänge, mm | Stück |
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Wie die Aufteilung gerechnet wird
Teile in Handelsstangen unterzubringen ist das Behälterproblem, und das hat keine exakte Lösung: alle Anordnungen von vierzig Teilen durchzuprobieren endet in keiner brauchbaren Zeit. Deshalb rechnet der Plan mit First Fit Decreasing — die Teile werden absteigend sortiert und jedes kommt in die erste Stange, in die es passt.
Die Reihenfolge ist keine Formsache. Lange Teile kommen zuerst, damit kurze später die Reste füllen; in der Eingabereihenfolge abgelegt braucht dieselbe Liste merklich mehr Stangen. Für jedes abgetrennte Teil ist ein Schnitt eingerechnet — drei Millimeter über vierzig Teile sind zwölf Zentimeter: nicht entscheidend, aber auch nicht nichts.
Fertige Stangen werden nach gleicher Aufteilung zusammengefasst, so wie man eine Zuschnittkarte in der Werkstatt schreibt: „sechs Stangen, so geschnitten“ statt sechs gleicher Zeilen hintereinander.
Das Optimum: FFD liefert einen guten, nicht den besten Plan. Ein verwertbares Reststück: ein 1,7-m-Abschnitt zählt als Abfall, weil der Plan nicht weiß, ob er in die Ecke oder in den nächsten Auftrag geht — und das entscheidet der Meister, nicht die Rechnung. Und eine einzige Stangenlänge: führt der Handel Sechs- und Zwölf-Meter-Stangen, rechne beides und vergleiche.
Was mit dem Ergebnis zu tun ist
Erstens den Prozentsatz ersetzen. Die Stückliste nimmt den Zuschlag blind an, voreingestellt 5 %; hier steht die wirkliche Zahl, und die gehört dorthin zurück, wo Masse und Kosten gerechnet werden.
Zweitens die Karte unverändert an die Säge geben. Eine Zeile „2 × 2400 + 1 × 1200“ lässt sich ohne Umrechnen abmessen, und die Stangenzahl in der Nachbarspalte sagt, wie oft sie zu wiederholen ist.
Häufige Fragen
Warum ist das nicht der optimale Zuschnitt?
Weil es nichts gibt, womit sich das Optimum finden ließe: das Behälterproblem ist NP-schwer, und eine vollständige Suche über eine echte Teileliste endet nicht. FFD garantiert ein Ergebnis von höchstens 11/9 des besten plus einer Stange — in der Praxis meist eine Stange Unterschied, und dafür lässt sich der Plan mit dem Auge lesen und mit dem Bandmaß nachbauen.
Warum werden lange Teile zuerst gelegt?
Weil ein kurzes Teil sich immer irgendwo unterbringen lässt, ein langes nicht. Beginnt man mit den kurzen, besetzen sie die Stangenanfänge, und für die langen müssen neue Stangen her. „Zuerst die langen“ ist keine Verzierung des Verfahrens, sondern das Verfahren.
Warum zählt der Stangenrest als Abfall?
Weil der Plan dein Lager nicht kennt. Ein 1,7-m-Abschnitt wird in der Werkstatt selten weggeworfen, sondern für den nächsten Auftrag beiseitegelegt, und dann ist der tatsächliche Abfall geringer als gerechnet. Diese Entscheidung gehört dem Menschen, der sieht, was in der Ecke liegt, nicht dem Rechner.
Wie wichtig ist die Schnittbreite?
Weniger, als man denkt, aber nicht so wenig, dass man sie weglassen dürfte. Drei Millimeter über vierzig Teile sind zwölf Zentimeter — ein Viertel eines mittleren Teils. Pro abgetrenntem Teil ist ein Schnitt eingerechnet; ist dein Sägeblatt dicker, ändere den Wert im Feld.
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