Grills, Räucherschränke und Öfen

Das ist das am häufigsten bestellte Stück beim Schweißer und das am meisten unterschätzte. Von außen ist ein Grill eine Kiste auf Beinen, und es sieht aus, als unterschieden sich teuer und billig durch Schönheit. Sie unterscheiden sich durch Wandstärke, Bodenrost und den Weg des Rauchs.

Woraus der Feuerraum besteht

Über die Höhe hat der Feuerraum vier Schichten, und jede hat ihre Aufgabe: der Grillrost oben, die Glut, der Rost darunter und der Aschekasten unten. Ein Grill ohne Bodenrost funktioniert formal, aber die Kohle liegt in ihrer eigenen Asche und erstickt, und der Boden brennt zuerst durch, weil die ganze Hitze unmittelbar auf ihm ruht.

Grillplatz in schiefer Projektion: Feuerraum im Schnitt mit Glut, Rost und Aschekasten, Grillrost oben, aufgeklappter Deckel, Rauchrohr mit Haube, Arbeitsplatte mit Ablage, mit Maßen und sieben Hinweisen
Die Proportionen sind schematisch: ein echter Feuerraum ist flacher. Sonst würden die vier Schichten zu einem Streifen verschmelzen.

Die Wandstärke entscheidet den ganzen Rest. Zwei Millimeter brennen in zwei Saisons durch: Stahl brennt nicht, er oxidiert und wird mit jedem Feuer dünner, und zuerst geht der Boden. Drei bis vier Millimeter halten Jahre und führen die Hitze gleichmäßiger — eine dicke Wand arbeitet als Speicher und verzieht sich nicht.

Welche Grills es gibt

Sechs Felder: zerlegbarer Grill, feststehender mit Deckel, Grillkamin mit Rauchrohr, Räucherofen, Kasanofen und Fassgrill
Sechs Varianten. Der Deckel ist keine Zierde: er hält die Hitze und bremst den Wind, der sie sonst in zehn Minuten wegträgt.

Der zerlegbare ist für eine Saison und den Kofferraum: leicht, dünn, und er lebt genau so lange, wie es einem nicht leidtut. Der feste mit Deckel ist schon ein Ding, das an einem Platz bleibt und den Besitzer überlebt. Fassgrill und Kesselofen sind gar keine Grills, sondern andere Geräte: beim ersten kommt die Hitze von unten und von der Seite, beim zweiten wird der Topfboden erhitzt.

Der Grillplatz

Ein Grillplatz unterscheidet sich vom Grill nicht durch die Größe, sondern dadurch, dass um das Feuer herum alles andere steht: Platte zum Schneiden, Ablage für Holz, Spüle, manchmal Kessel und Räucherschrank. Der Sinn ist einer — nicht mit Tellern über den Hof zu laufen.

Sechs Anordnungen eines Grillplatzes: Feuerraum auf Beinen, Feuerraum mit Arbeitsplatte, Anlage mit Kessel, Anlage mit Räucherschrank, Anlage unter einem Dach und Inselanlage mit Spüle
Sechs Anordnungen. Der Räucherschrank wird nicht mit dem Grill in ein Gehäuse gepackt: anderer Rauch, andere Temperatur.

Ein Räucherschrank lässt sich nicht mit dem Feuerraum in ein Gehäuse zusammenlegen, obwohl das oft gewünscht wird. Geräuchert wird bei 30–90 °C mit Rauch aus glimmenden Spänen, über der Kohle ist die Temperatur dreimal so hoch und der Rauch ein anderer. Deshalb ist der Räucherschrank ein eigener Kasten mit eigenem Rauchgenerator, und verbunden sind sie nur durch die Platte.

Rauchrohr und Zug

Der Zug kommt aus dem Höhenunterschied, nicht aus dem Rohrdurchmesser. Anderthalb Meter über der Glut sind das Mindestmaß, bei dem der Rauch auch bei Windstille nach oben geht. Steht ein Dach daneben, muss das Rohr über den First hinaus, sonst drückt der Wind es mit einem Gegenstrom nieder und der Rauch kommt ins Gesicht zurück.

Sechs Abschlüsse eines Rauchrohrs: gerade, mit Regenhaube, mit Funkenfänger aus Gitter, mit Schieber, Abzugshaube über der Feuerstelle und Rohrdurchführung durch die Wand in einer Hülse
Sechs Rohrabschlüsse. Haube, Funkenfänger und Schieber tun Verschiedenes und ersetzen einander nicht.

Drei Rohrabschlüsse werden ständig verwechselt. Die Haube schützt vor Regen und Schnee. Der Funkenfänger ist ein Gitter, das brennende Teilchen nicht nach draußen lässt, und er ist Pflicht, wo Dacheindeckung, trockenes Gras oder eine Plane daneben liegt. Der Schieber sitzt nicht oben, sondern im Rohr selbst und regelt den Zug: halb zu, und die Kohle brennt langsamer, die Hitze hält länger.

Wie es weitergeht

Grill unter Dach und Pavillon mit Grillplatz stehen unter Hof und Garten. Edelstahl für die Küche, Behälter und Verrohrung stehen unter Werkstatterzeugnisse. Was es kostet und wie lange es dauert, steht unter Ablauf und Preis.

Häufige Fragen

Welche Blechdicke braucht ein Grill?

Ab 3 mm, besser 4. Eine Wand von zwei Millimetern brennt in zwei Saisons durch: das Metall verbrennt weniger, als dass es oxidiert und mit jedem Feuer dünner wird. Vier Millimeter halten Jahre und führen die Hitze gleichmäßiger — eine dicke Wand arbeitet als Wärmespeicher und verzieht sich nicht.

Braucht ein Grill einen Rost im Boden?

Ja, wenn lange und oft gegrillt wird. Der Rost hebt die Glut vom Boden ab und lässt Luft von unten zu — die Kohle brennt gleichmäßig und erstickt nicht in der eigenen Asche. Ohne ihn legt sich die Asche auf die Glut und drückt sie ab, und der Boden des Feuerraums brennt zuerst durch, weil die ganze Hitze direkt auf ihm liegt.

Wie hoch muss das Rauchrohr sein?

Mindestens anderthalb Meter über der Glut, und über den First, wenn ein Dach daneben steht. Der Zug kommt aus dem Höhenunterschied: ein kurzes Rohr zieht nur bei Wind, bei Windstille geht der Rauch ins Gesicht. Eine Haube hebt den Rückstau nicht auf, sie hindert den Wind nur daran, senkrecht ins Rohr zu schlagen.

Darf ein Grill unter einem Dach stehen?

Ja, wenn ein Rauchrohr oder eine Abzugshaube da ist und die Eindeckung nicht brennbar. Polycarbonat über der Glut schmilzt schon von der aufsteigenden Hitze, auch ohne Flamme, und eine Plane entzündet ein einziger Funke. Unter Dach bekommt der Grill ein Rohr über die Eindeckung hinaus, mit Funkenfänger darauf.

Autor: Schweißer Aktualisiert: