Lager und Transport
Regale, Wagen, Behälter, Paletten und Rampen. Das ist die letzte Arbeitsart der Werkstatt und die am meisten unterschätzte: der Kunde hält ein Regal für Möbel, der Prüfer für eine tragende Konstruktion mit Belastungsschild.
Woraus ein Regalfeld besteht
Ein Palettenregal sind zwei ausgekreuzte Rahmen und Traversen dazwischen. Alles andere folgt daraus: das Lochraster im Steher gibt den Ebenenabstand vor, der Einhänger an der Traverse hält sie beim Anheben einer Palette von unten in der Aufnahme, und die Fußplatte mit Dübel lässt den Rahmen beim Stoß nicht wandern.

Zu den Dübeln ein eigener Absatz, denn sie gelten als Übervorsicht. Ein Regal kippt nicht von der Last — je mehr darauf liegt, desto stabiler steht es. Es kippt, wenn ein Stapler einen Steher anfährt, und genau gegen diesen Stoß sind die Dübel da.
Sechs Arten der Lagerung
Die Regalart gibt das Gerät vor, nicht die Ware. Ein Gegengewichtsstapler mit Standardmast nimmt die Palette bis sechs Meter und braucht drei Meter Gasse; ein Schubmaststapler geht höher und fährt in zwei. Davon hängt ab, was überhaupt gestellt werden kann, und erst danach, was darauf liegt.

Das Kragarmregal ist das einzige ohne Boden: Rohr und Profil liegen auf Kragarmen, und die Länge der Ware begrenzt nichts außer der Länge der Reihe. Die Blechkassette löst ein anderes Problem: Blech wird hochkant gelagert, weil aus einem Stapel das unterste nicht herauskommt, ohne alles darüber abzuheben.
Wagen und Behälter
Ein Behälter hat es schwerer als ein Regal: er wird fallen gelassen, gestapelt, über unebene Böden gefahren und am Kran an Ösen gehoben, die er nie bekommen hat. Deshalb zählt an ihm nicht die Wandstärke, sondern wie Ecken und Boden gemacht sind.

Rollen wählt man nach dem Boden, nicht nach der Last. Auf ebenem Beton funktioniert Polyurethan mit 125–160 mm; auf Pflaster mit Fugen und im Freien braucht es ab 200 und Gummi, sonst hakt der Wagen in jeder Fuge und wird am Ende geschleift.
Wie es weitergeht
Rahmen unter Geräten und Maschinenschutz stehen unter Rahmen und Vorrichtungen. Bühnen, Emporen und die Treppen dorthin stehen unter Bühnen und Stege. Preis, Termine und Beschichtung stehen unter Ablauf und Preis.
Häufige Fragen
Ist das Belastungsschild am Regal Pflicht?
Ja, und es ist das einzige Erzeugnis des Bereichs, nach dem jemand danach fragt. Auf dem Schild stehen die Last je Ebene und je Feld, die Höhe der ersten Ebene und das Montagedatum. Ohne es ist das Regal formal nicht abgenommen, und nach einem Einsturz bleibt die Frage „wie viel lag darauf“ ohne Antwort.
Muss ein Regal im Boden verankert werden?
Ja. Ein Regal kippt nicht von der Last — es kippt vom Anfahren eines Stehers durch den Stapler. Die Dübel halten den Rahmen weniger gegen das Gewicht als gegen diesen Stoß, und deshalb kommen sie auch an Regale mit nur zwei Ebenen.
Worin ist ein Einfahrregal schlechter als ein Palettenregal?
In der Reihenfolge. Ins Einfahrregal fahren die Paletten hintereinander, und heraus kommt nur die zuletzt eingestellte. Die Lagerdichte ist doppelt so hoch, aber ein gemischtes Sortiment lässt sich so nicht führen — nur gleiche Ware in Chargen. Das Palettenregal kostet mehr Fläche und ist beim Zugriff weit besser.
Wozu eine Stahlpalette, wenn es Holzpaletten gibt?
Dort, wo Holz nicht hereindarf: Lebensmittelproduktion, Reinbereiche, Lager mit Waschpflicht. Und dort, wo eine Palette jahrelang im Kreis läuft — die hölzerne zerfällt in einer Saison, die stählerne überlebt zehn. In einem gewöhnlichen Lager ist sie überflüssig und kostet das Fünffache.
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